Ferienbetreuung an einem Produktionsstandort: früher Start für die Frühschicht, zwei Altersgruppen, und eine Woche, in der die Kinder wirklich etwas fertigbringen.
An einem Standort, an dem gebaut, geschraubt und getüftelt wird, liegt das Thema nahe. Die Kinder bekommen eine eigene Werkstatt-Woche: planen, bauen, testen – und umbauen, was beim ersten Mal nicht funktioniert hat.
Die Gruppe reicht von der Volksschule bis in die Unterstufe. Beide Altersgruppen starten getrennt und finden für große Spiele und Ausflüge wieder zusammen. Die Älteren übernehmen dabei kleine Patenschaften – das verändert die Gruppe spürbar.
Und ja: Ein Fehlversuch gehört zum Bauen dazu. Genau darum geht es.

So könnte eine Kinderkamp-Woche aussehen. Jeder Tag hat einen eigenen Schwerpunkt – und trotzdem genug Luft, damit die Kinder selbst entscheiden dürfen.

Früher Start, ruhiges Ankommen, Frühstücksjause. Dann der erste Morgenkreis in beiden Altersgruppen: Namen, Regeln, Werkzeug. Am Ende des Vormittags steht fest, wer mit wem an welchem Projekt arbeitet – und die Ersten fangen schon an zu zeichnen.
Der große Werkstatt-Tag. Es wird gesägt, geklebt, geschraubt und wieder auseinandergenommen. Manche bauen ein Fahrzeug, andere eine Rampe dafür. Wer nicht weiterkommt, holt sich Hilfe bei den Älteren – das läuft ganz von selbst.


Nach zwei konzentrierten Tagen braucht es Ausgleich. Sport- und Gruppenspiele in der Halle, klettern, balancieren, außer Atem kommen. Am Nachmittag geht die Werkstatt trotzdem wieder auf – freiwillig, und es kommen fast alle.
Ausflugstag. Diesmal ins Maisfeld: Wege suchen, sich verlaufen, wiederfinden. Zwischendurch wird gejausnet, wo gerade Platz ist. Zurück am Standort wird aufgeschrieben und gezeichnet, was hängen geblieben ist.


Der letzte Tag gehört den fertigen Fahrzeugen. Startnummern, eine Jury aus den Älteren, und eine Rampe, die hoffentlich hält. Danach ein gemeinsames Foto und die Frage, wann die nächste Woche ist.
Freitag, kurz vor dem Rennen
Der Tag beginnt früh und endet flexibel. Zwischen den festen Punkten bleibt bewusst Zeit, in der die Kinder selbst entscheiden, was sie tun.

Aufgenommen während der Betreuung – veröffentlicht mit Einverständnis der Eltern.









Zwei Altersgruppen, die getrennt starten und wieder zusammenfinden.
Kleine Gruppen mit eigenen Bezugspersonen.
Betreuungsbeginn passend zum Schichtwechsel.
Betreuung in Standortnähe, auf Wunsch auch in weiteren Bundesländern.
Standorte, Zeiten, Altersgruppen: Wir schauen uns an, was bei euch gebraucht wird, und schicken euch ein Konzept zum Weitergeben an die Eltern.